Red Sea Kitesurf World Cup 2014: Have you met Noussa?

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Obwohl sie erst 17-Jahre alt ist, gilt June Sarah Denkler bereits als eines der größten Talente am deutschen Kitesurf-Himmel. Kann sie bei ihrem Heim World Cup in Ägypten den nächsten Schritt gehen?
Sabrina Lutz: Europameisterin im Kitesurfen. Foto: HOCH ZWEI / Juergen Tap

Bevor wir nächste Woche nach Ägypten fliegen um für euch exklusiv vom ersten Red Sea Kitesurf World Cup 2014 zu berichten, stellen wir euch eine der größten deutschen Hoffnungen im Freestyle-Kitesurfing vor. Die gerade 17-jährige Noussa Denkler ist in der Nähe des World Cup Spots aufgewachsen und hat somit die besten Vorraussetzungen um in Hurgadha ihren ersten großen Titel zu gewinnen.

Überraschung am Homespot?

Obwohl die Tochter einer Deutschen und eines Ägypters erst vor drei Jahren mit dem Kitesurfen angefangen hat, surft sie seither mit den Cracks der Szene an den schönsten Spots Welt. Erfahrung auf dem Wasser konnte Noussa allerdins auch schon in de Kindheit sammeln: „Als ich klein war, bin ich mit meiner Oma fast jeden Tagen an den Strand gegangen. Dort habe ich irgendwann das Windsurfen entdeckt und wollte es unbedingt ausprobieren. Meine Familie hat das unterstützt und so stand ich dann mit etwa sechs oder sieben Jahren zum ersten Mal auf dem Brett“, erinnert sich Noussa, die mit bürgerlichem Namen eigentlich June Sarah heißt und von ihrer Familie bei der Geburt den Spitznamen Noussa (übersetzt: halbe Portion) bekam.

Herausforderungen waren für die Tochter der Deutschen Mutter Maren und des Ägypters Metwally allerdings noch nie ein Problem. Als Kind von zwei Tauchlehrern wurde sie in eine sportliche Familie hineingeboren, ein intensives Freizeitprogramm war bei den Denklers schon immer an der Tagesordnung. Zusätzlich zum Kitesurfen spielt Noussa noch aktiv Fußball und Basketball, zudem teilt sie mit ihrem elfjährigen Bruder Yassin das Hobby Wakeboarden.

Doch in ein paar Monaten heißt es für die Deutsch-Ägypterin vorerst Abschied nehmen von Familie und Freunden. Im Herbst beginnt die 17-Jährige, die dreisprachig erzogen wurde und Deutsch, Englisch und Arabisch fließend beherrscht, eine mehrjährige Ausbildung zur Physiotherapeutin in der Helios Klinik im schleswig-holsteinischen Damp. „Ich freue mich schon auf meine erste Zeit ohne Eltern. Sicherlich wird es in den ersten Monaten ein wenig hart werden, aber in Damp habe ich ja auch das Wasser vor der Nase und kann mich dann mit Kitesurfen ganz gut ablenken“, so die Deutsch-Ägypterin, die am liebsten Lachs mit Bratkartoffeln und Spinat isst. „Außerdem bin ich ja zur Hälfte Deutsche, deswegen wird es keine so große Umstellung für mich werden“, erklärt Noussa weiter.

Weitere Infos bekommt ihr auf der Website des Red Sea Kitesurf World Cup 2014.

Foto: HOCH ZWEI / Juergen Tap

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