Red Sea Kitesurf World Cup 2014 : Flugshow und Freestyle-Krimi

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Bei kräftigem Wind ist am Sonntag der erste Red Sea Kitesurf World Cup in Ägypten zu Ende gegangen: Neben der Freestyle-Battle sorgte vor allem ein spontan angesetzter Big Air Contest für Freude bei den Fans am Strand.
Red Sea Kitesurf World Cup 2014. Foto: HOCH ZWEI / Juergen Tap

Bei mehr als sechs Windstärken ist am vergangenen Sonntag der erste Red Sea Kitesurf World Cup 2014 in Soma Bay zu Ende gegangen. Das Event in Ägypten war der bisher höchstdotierte Freestyle-Kitesurfing Event in der der Geschichte des jungen Sportes und lockte die besten Freestyle-Kitesurfer der Welt in das Land der Pyramiden.

Favoritensiege in Ägypten

Nachdem sie am Samstag bereits ihr Können bei leichtem Wind bewiesen hatten, überzeugten die Polin Karolina Winkowska und der Belgier Christophe Tack auch bei den extremen Bedingungen am Sonntag. Vor den Augen von FUNSPORTING Redakteur Robert Winterscheid packten die Beiden auch in der Double Elimination ihre besten Tricks aus und sicherten sich den Sieg.

Die größte Leistung des Tages zeigte aber der Spanier Liam Wahley, welcher erst in der Single Elimination früh scheiterte. In der Double zeigte er dann aber doch seine Klasse und gewann zehn Heats am Stück. Im Finale war er dann aber doch zu müde um den Weltranglisten-Ersten Christophe Tack noch abzufangen. Auf den dritten Rang kam der Brasilianer Alexandre Neto, der in der Single Elimination noch Zweiter gewesen war.

Weniger gut lief es hingegen für die deutschen Rider beim Red Sea Kitesurf World Cup 2014: Sabrina Lutz lieferte als Neunte noch das beste Ergebnis ab. Mario Rodwald kam nicht gut in das Event hinein und konnte nur den dreizehnten Platz erreichen. Glücklich war hingegen Linus Erdmann, der zum ersten Mal die Qualifikation für einen World Cup überstand und am Ende auf dem siebzehnten Platz landete.

Sidevent dank Starkwind

Wegen der extremen Windbedingungen am Strand von Soma Bay entschieden sich die Veranstalter des Red Sea Kitesurf World Cup 2014 spontan für die Austragung eines ebenso extremen Sideevents. Angetrieben von bis zu 40 Knoten Wind battleten sich die Herren der Schöpfung um die höchsten Jumps.

Besonders die deutsche Kite-Hoffnung Mario Rodwald machte dabei eine gute Figur und schoß sich vor den Augen der begeisterten Fans am Strand fast bis in die Wolken. Den Sieg und damit 500 Euro Preisgeld sicherte sich aber der Brasilianer Eudazio da Silva.

Stimmen zum Event

Obwohl sie nur auf dem neunten Platz landete, war Sabrina Lutz nicht völlig unzufrieden: „Schade, die Bedingungen waren fantastisch und ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Aber ich muss im Wettkampf noch aggressiver werden.“

Auch Event-Sieger Christophe Tack lobte die sensationellen Kite-Bedingungen am roten Meer: „Bei diesen Super-Bedingungen zu Kiten ist schon fantastisch. Dann aber auch noch zu gewinnen, ist einfach unglaublich“, freute sich der Belgier.

Die Polin Karolina Winkowska, welche bei den Damen abräumte, ist mit den Bedingungen in Soma Bay bestens vertraut: Bereits mit 15 Jahren reiste sie zum erstem Mal nach Ägypten. Dementsprechend lobte sie auch die Surfbedingungen: „Es ist immer wieder großartig nach Ägypten zu kommen. Die Bedingungen sind traumhaft. Es ist ein wahres Kite-Paradies, weil die Bedingungen einfach immer perfekt sind.“

Weitere Infos finden sich auf der Website des Red Sea Kitesurf World Cup 2014.

Foto: HOCH ZWEI / Juergen Tap

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